Tränender Käsekuchen
Ein Familien-Käsekuchen-Rezept, welches sich bewährt hat

Heute möchte ich euch unser Familienrezept für einen saftigen Quark-Käsekuchen mit Eischnee-Haube vorstellen. Meine Mama sagt auch Tränender Käsekuchen dazu, da die Tröpfchen auf der Eischneehaube aussehen wie Tränen. Der Käsekuchen ist mittlerweile ein Erbstück in dritter Generation und darf auf keiner Feier von uns fehlen.

Zutaten für den Knetteig

150 g   Mehl

1 TL    Backpulver

75 g     Margarine

75 g     Zucker

2           Eigelb

Evtl. Mineralwasser, sollte der Teig zu fest sein

Zutaten für die Füllung

500 g   Magerquark

150 g   Zucker

1/2       Tasse Öl

1           Ei

1           Päckchen Vanillepudding

Jetzt wird es ein kleines bisschen tricky 🙂.  Wir benötigen 500 ml Flüssigkeit aus Milch und Sahne. Ob ihr das nun halb/halb macht oder 200 ml Sahne /300 ml Milch oder andersrum, hängt von eurem ganz persönlichen Geschmack oder eurem Vorrat ab.

Zutaten für die Haube

2                      Eiweiß

80 bis 100 g   Zucker (ich nehme meist nur 80 g)

1 Prise            Salz

1 Spritzer      Zitronensaft

Zubereitung 

Die Eiweiße kommen in eine separate Schüssel, am besten in den Kühlschrank. Den Backofen auf 160 °C vorheizen.

Beginnt mit dem Knetteig. Alle Zutaten müssen gut verrührt bzw. geknetet werden. Verteilt den Teig nun in eine 28 cm ø Springform, die ihr vorab mit einem Einweg-Backpapier (den Boden) ausgelegt und die Seiten mit Butter oder Margarine eingefettet habt. Die Knetteig-Masse genügt für den kompletten Boden. Meist sieht es aus, als ob es nicht ausreichen würde, macht euch da keine Gedanken, das reicht tatsächlich aus.

Weiter geht es mit der Füllung. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Gießt die Masse auf den Knetteig/Boden. Das war es auch schon für die nächsten 60 Minuten, denn das Ganze geht jetzt auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen.

Kurz vor Ende der Backzeit könnt ihr euch an die Haube machen. Hierzu wiegt ihr den Zucker ab und stellt den Zitronensaft bereit. Nehmt nun die beiden Eiweiße aus dem Kühlschrank und beginnt sie gemeinsam mit einer Prise Salz und dem Zitronensaft mit dem Rührgerät schaumig zu schlagen. Wenn es schön schaumig ist, fügt ihr den Zucker komplett hinzu. Rührt so lange weiter, bis ihr merkt, dass der Zucker sich komplett aufgelöst hat und die Masse schön fest ist. Der Eischnee sollte nicht mehr aus der Schüssel rutschen, dann ist er perfekt.

Sobald die reguläre Backzeit von 60 Minuten zu Ende ist, holt ihr den Käsekuchen kurz aus dem Backofen und gebt die Masse für die Haube auf den Käsekuchen. Ihr könnt schöne „Berge und Täler“ mit dem Löffel formen, das sieht am schönsten aus. Der Kuchen geht jetzt noch einmal bei gleicher Temperatur für 10 bis 15 Minuten in den Backofen. Danach schaltet ihr den Backofen aus, lasst den Käsekuchen noch etwas im Backofen ziehen. Lasst den Käsekuchen am besten auf einem Kuchengitter etwas erkalten. Er schmeckt lauwarm wie auch kalt, sehr lecker.

P.S. kennst du schon meine leckere Bananentorte?


Quark-Käsekuchen "Tränender Käsekuchen"
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Bananentorte
Eine fruchtige Torte, die immer ratz fatz verputzt ist